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Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 16:22 Uhr |
Freiraum und Grenzen:
Es gibt im Wald ganz klare Sicherheitsregeln, die von allen Kindern eingehalten werden müssen. Natürlich haben die Kinder eine Zeit des Kennenlernens und Einübens.
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Folgende Regeln haben sich als sinnvoll und wichtig erwiesen.
- Die Kinder bleiben immer in Hör- und Sehweite
- Falls gewünscht wird, weiter weg zu gehen, muss einem der Betreuer Bescheid gegeben werden.
- Wenn Kinder beim Rückweg vorlaufen wollen, müssen sie bei einem bestimmten Treffpunkt auf jeden Fall warten, bis ein Betreuer auch angekommen ist. Der Treffpunkt ist so bestimmt, dass die Kinder auch von weiter weg gesehen werden können.
- Kein Kind darf andere mit einem Stock schlagen oder mit Gegenständen bewerfen.
- Beim Spielen mit Stöcken müssen die Stöcke unterhalb des Gesichts gehalten werden.
- Wenn die Kinder miteinander kämpfen möchten, dürfen sie sich nicht ins Gesicht schlagen oder mit den Füßen treten.
- Beim Schnitzen mit den Schnitzmessern darf kein Kind mit einem Messer in der Hand aufstehen und herumlaufen.
- Beim Morgenkreis, bei der Brotzeit, zur Gruppenaktion und zum Abschiedskreis kommen alle Kinder zusammen.
- Die Kinder sollen die Beschäftigung eins anderen Kindes achten und es nicht wegdrängen oder etwas zerstören.
- Kein Lebewesen - ob Pflanze oder Tier - wird absichtlich beschädigt oder zerstört.
- Die Kinder essen keinerlei Früchte im Wald.
- Die Kinder kommen auf den ersten Ruf der Betreuer.
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Wenn Klarheit über den Bewegungsrahmen und Vorhersehbarkeit über die Reaktion und Konsequenz bei Nichteinhaltung für die Kinder und uns herrscht, kann Entspannung eintreten und Raum entstehen, sich Wesentlicherem zuzuwenden.

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 27. Januar 2011 um 10:41 Uhr )
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